Krisen

Manche Einsatzorte bergen Gefahren, die wir in Deutschland nicht kennen: Erdbeben und andere Naturkatastrophen, politische Ausnahmesituationen, die eine sofortige Ausreise notwendig machen. In solchen Fällen ist das Wichtigste: starke Nerven und gute Informationsquellen. Informieren Sie sich bei Ihrer Auslandsvertretung, die aktuelle Sicherheitsempfehlungen herausgibt.

Halten Sie für solche Fälle ihre Notfallmappe mit allen Dokumenten griffbereit. Außerdem sollten Sie alle Unterlagen als Kopie (Ausweise, Versicherungsdokumente, Rentenpapiere, Finanzunterlagen, Testament) in Deutschland bei Freunden, Verwandten oder in einem Bankschließfach verwahren.

Brigitte Hild, die mit Ihrem Online-Beratungsdienst Going Global Expats in aller Welt betreut, hat in ihrem Buch "30 Minuten für erfolgreiche Arbeit im Ausland" folgende Liste mit Dokumenten zusammengestellt, für die sie Sicherheitskopien empfiehlt.

  • Pass, Kinderausweis, Personalausweis und Führerschein: Nummer, Ausstellungsort und -datum
  • Bankkonten und Kreditkarten: Nummern und Details
  • Krankenversicherung: Nummer. Gesellschaft
  • Rentenversicherung: Nummer
  • Persönliche Versicherungen: Nummer, Gesellschaften
  • Auto: Typ, Modell, Seriennummer, Kennzeichen
  • Regelmäßig erforderliche Medikamente
  • Daten des aktuellen Brillenrezepts
  • Wichtige Telefonnummern: Arbeitgeber, Ärzte, Rechtsanwalt, Steuerberater etc.
  • Familienstammbuch
  • Testament und Vorsorgeverfügung
  • Vollmachten
  • Berufliche Unterlagen wie Zeugnisse
  • Versicherungsunterlagen
  • KFZ-Briefe
  • Grundbuchunterlagen
  • Aktiendepots
  • Steuerunterlagen
  • Aktuelle Zusammenstellung Ihres Hausrats
  • Private Adresse und Telefonnummern

Lebenskrisen

Die ureigenste Aufgabe von Pfarrerinnen und Pfarrer ist die Seelsorge. Das gilt natürlich auch im Ausland. Für Umbruchsituationen, bei persönlichen Krisen, wenn Ihnen vertraute Gesprächspartner fehlen - wir sind da und hören Ihnen zu, suchen nach Antworten und Lösungen.

Krank im Ausland

Sie oder Ihre Kinder sind krank und der Hausarzt ist weit? Fragen Sie doch in der Kirchengemeinde nach, welche Ärzte deutschsprachig bzw. empfehlenswert sind.

Erste Informationen zu Symptomen und Therapien finden sich auch im Internet - wir haben unter unseren Links einige Tipps zusammengestellt.


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Publikationsdatum dieser Seite: 23.01.2018 14:48